Blutspendeaktion bei der VR-Bank Neu-Ulm

Eine Spende fürs Leben

Die Nachbarschaft ganz engagiert

Dem Leben gespendet

Blut spenden, heißt Leben retten. Eine einzige Blutspende kann bis zu drei verletzten Menschen eine Überlebenschance bieten. So hat dieses Jahr die VR-Bank in Weißenhorn wieder eine gemeinsame Blutspendenaktion mit dem BRK in seinen Räumen veranstaltet. Mit großem Erfolg.

Aktive Unterstützung durch die VR-Bank Neu-Ulm
Seit jeher unterstützt die VR-Bank Neu-Ulm gemeinnützige Projekte im Landkreis Neu-Ulm. Den
Spendenscheck nahm stellvertretend für das BRK der Bereitschaftsleiter in Weißenhorn, Herr Michael
Heinrich, entgegen.

Auch in diesem Jahr hat der Kreisverband des BRK eine Spende in Höhe von 500 Euro erhalten.

Den Spendenscheck nahm stellvertretend für das BRK der Bereitschaftsleiter in Weißenhorn, Herr Michael Heinrich, entgegen.

Über 100 Spender sind erschienen. Allein elf davon zum ersten Mal. Darüber hinaus haben sich 20 Personen für eine mögliche Stammzellenspende typisieren lassen. Mit dabei unter den Blutspendern: die Vorstände der VR-Bank, Dr. Wolfgang Seel und Steffen Fromm. „Jede Blutspende zählt und kann Leben retten. Deshalb ist Blutspenden für uns ein wichtiger Beitrag zur Solidargemeinschaft, in der wir leben“, erklärt der Bankvorstand Steffen Fromm.

Strenge Hygieneregeln
In der aktuellen Corona-Situation waren zu Beginn viele Menschen verunsichert und hatten Bedenken, einen der zahlreichen Termine des BRK wahrzunehmen. Christian Kohl, Leiter Marketing und Kommunikation beim Blutspendedienst des BRK, kann Spendenwillige jedoch beruhigen. „Es besteht keinerlei Grund zur Sorge. Alle Blutspendetermine des BRK unterliegen den strengen hygienischen Regularien. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen und die Umsetzung umfangreicher infektionseindämmender Maßnahmen gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für alle Beteiligten.“

Ständiger Bedarf an Blut
Es ist wichtig, dass Menschen weiterhin zum Blutspenden kommen. Allein in Bayern werden täglich etwa 2000 Blutkonserven benötigt.

„Hier hat uns die Pandemie und das jährliche Sommerloch zusätzlich in Bedrängnis gebracht“, so Christian Kohl.

„Viele durch die Pandemie verschobenen Operationen werden nun nachgeholt und erhöhen den Bedarf an Blutprodukten. Aufgrund der geringen Haltbarkeit des gespendeten Blutes von nur 42 Tagen sind Patientinnen und Patienten auf kontinuierliche Spenden angewiesen.

Daher ist es für uns enorm wichtig, dass Spender mehrmals pro Jahr die Bereitschaft haben, für die Gemeinschaft Blut zu spenden.“

Blut spenden rettet Leben

Fest steht: Blut spenden ist eine unersetzliche Hilfe, die ankommt und schwerkranken Patienten eine Überlebenschance bietet. Spenden kann jeder ab dem 18. Geburtstag bis einen Tag vor dem 73. Geburtstag, Erstspender bis zum Alter von 64 Jahren.

Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen ist ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis.

Sichere Blutversorgung in Bayern
Der Blutspendedienst oder kurz BSD wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Ziel, die Blutversorgung in Bayern zu sichern, als gemeinnützige GmbH gegründet. Mit dem Ziel, die Blutversorgung in Bayern zu sichern.

Der Ablauf ist immer der gleiche: Nach der Anmeldung füllt jeder Spender einen Fragebogen zur eigenen Gesundheit aus. Im Anschluss wird der Hämoglobinwert über einen Blutstropfen bestimmt.

Bei Erstspender wird zusätzlich die Blutgruppe ermittelt.

Nach einem kurzen ärztlichen Check der Kreislauffunktionen wird von erfahrenen Krankenschwestern oder -pflegern rund 500 ml Blut abgenommen. Das dauert selten länger als 10 Minuten. Zu guter Letzt sollte jeder Spender etwas ausruhen und erhält einen kleinen Imbiss sowie Getränke und ein kleines Dankeschön-Geschenk.

Der BSD ist ein modernes pharmazeutisches Unternehmen und aktiver Partner im bayerischen Gesundheitswesen.

Das Spenderblut wird sofort nach der Abgabe in das Produktions- und Logistikzentrum des BSD nach Wiesentheid gebracht und dort gefiltert, getestet und für die Krankenhäuser und Arztpraxen aufbereitet“, berichtet Christian Kohl

Mit seinen ca. 670 engagierten Mitarbeitern sowie zusätzlich mehr als 230 freiberuflich tätigen Untersuchungsärzten und fast 11.000 ehrenamtlichen Helfern aus den 73 Kreisverbänden des BRK organisiert der BSD jährlich ca. 4.000 mobile und 1.100 stationäre Blutspendetermine.

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